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Franz Schubert

1797 - 1828

Franz Schubert wurde am 31. Jänner 1797 am Himmelpfortgrund als Sohn des Schulmeisters Franz Theodor Schubert geboren.

Schubert besuchte das von den Piaristen geleitete Akademische Gymnasium , war Sängerknabe in der Konviktschule des Stephansdoms. Bei Hofkapellmeister Antonio Salieri erhielt er Unterricht im Generalbass. Schubert absolvierte die Lehrerausbildung in der Normalhauptschule St. Anna im Jesuitenkloster und war 1814-1818 Schulgehilfe bei seinem Vater, in dessen Haus er lebte und die Vertonung seiner 55 Goethe-Lieder mit dem "Gretchen am Spinnrad" begann; im väterlichen Haus entstanden auch das "Heideröslein", die zweite, dritte, vierte und fünfte Symphonie, der "Erlkönig" und andere Werke. Für die Lichtentaler Pfarrkirche, in der er längere Zeit Organist war, schrieb Schubert 1814 die F-Dur-Messe und 1815 die G-Dur-Messe, die beide dort ihre Erstaufführung erlebten. Die F-Dur-Messe kam danach auch in der Augustiner-Hofkapelle zur Aufführung. Am 1. März 1818 trat Schubert erstmals als Komponist an die Öffentlichkeit.

Ab 1818 lebte er (ausgenommen kurze Musiklehrertätigkeit beim Graf Esterházy in Zelesz 1818 und 1824) als freischaffender Komponist. 1823 schuf er nach Texten von Wilhelm Müller den Liederzyklus "Die schöne Müllerin". Am 20. Dezember 1823 war die Erstaufführung von Wilhelmina von Chezys "Rosamunde", zu der Schubert die Musik komponiert hatte. Landaufenthalte in Gesellschaft von Freunden oder des Sängers Johann Michael Vogl, der sich in besonderem Maß der Lieder Schuberts annahm, unterbrachen das Leben in Wien.

1826 bewarb er sich erfolglos um die Stelle eines Vizehofkapellmeisters. 1828 komponierte er zur Glockenweihe für die Kirche "Zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit" den Hymnus "Glaube, Hoffnung, Liebe". Am 26. März 1828 veranstaltete Schubert das erste und einzige Konzert im Musikvereinssaal; wenige Monate danach starb er an Typhus.

Quelle: www.wien.gv.at

Stücke

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