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Aleksey Igudesman

1973

Aleksey Igudesman wurde in St. Petersburg geboren. Im Alter von sechs Jahren emigrierte Aleksey‘s Familie nach Deutschland. Mit 12 Jahren wurde er an der international renommierten „Yehudi Menuhin School“ nahe London, England aufgenommen. Von 1989 bis 1998 studierte Aleksey Igudesman Violine bei Boris Kuschnir am Konservatorium Wien.

Teile von Aleksey Igudesman‘s musikalischem Schaffen wurden bei „Universal Edition“ herausgegeben und beinhalten ein breit gefächertes Repertoire an Violinduetten und Violinsonaten. In „Violins of the World‘‘, einem Gemeinschaftsprojekt mit Gidon Kremer, Julian Rachlin, Janine Jansen und Alexandra Soumm, werden Aleksey Igudesman‘s Violinduette gemeinsam aufgeführt und seine Gedichte von Sir Roger Moore vorgetragen.
Igudesmans Kompositionen werden weltweit aufgeführt, unter anderem von Orchestern wie dem Chicago Symphony Orchestra, den New York Philharmonics, den Luzerner Sinfonikern, Kremerata Baltica, der Hong Kong Sinfonietta und den Taiwan Philharmonics; oft mit ihm selbst am Dirigentenpult stehend. Als Mitglied des Streichtrios Triology gab Igudesman zahlreiche Konzerte auf der ganzen Welt und produzierte mehrere CDs für Sony/BMG.

Derzeit ist Aleksey Igudesman weltweit mit seinem Duo Igudesman & Joo sowie als Solist, Kammermusiker und Dirigent unterwegs. 2018 veröffentlicht er, gemeinsam mit Hyung-ki Joo, sein Buch „Wie man die Welt rettet“.

Aleksey Igudesman komponierte und arrangierte Filmmusik für mehrere Fernseh- und HollywoodFilmproduktionen.
Oscar-Preisträger Hans Zimmer lud Igudesman mehrmals nach Hollywood ein,
wo er an der Filmmusik für „The Road To El Dorado“, „Spanglish“, „Sherlock Holmes 1 & 2“, sowie „Madagascar 3“ mitarbeitete.
Die Musik von Sherlock Holmes, mit Robert Downey Jr. und Jude Law, wurde 2010 für den Oscar für die beste Filmmusik nominiert. Gemeinsam mit Hans Zimmer schrieb Aleksey Igudesman die Filmmusik zu „Jealous of the Birds“, mit der er den Preis für die „Beste Filmmusik“ bei dem International Rhode Island Film Festival gewann.

Igudesmans Filmregiedebüt „Noseland” mit Julian Rachlin, John Malkovich und Sir Roger Moore wurde auf 14 Festivals auf der ganzen Welt gezeigt und gewann den Preis der „Most Entertaining Documentary” auf dem Miami Doc International Film Festival.
Als Aleksey Igudesmans wohl bekannteste Werke gelten die vom Publikum international gefeierten und von der Kritik weltweit hochgepriesenen Shows seines Duos „Igudesman & Joo“.
Durch die weltweiten gemeinsamen Auftritte mit dem Pianisten Hyung-Ki Joo sind die beiden Musiker Fixpunkte der internationalen Klassikwelt geworden. Sie gaben zahlreiche Auftritte bei renommierten Festivals wie dem Verbier Festival, dem Bergen Festival, dem Menuhin Festival in Gstaad, Lockenhaus und dem Saratoga Festival, sowie dem Festival von Renault Capucon in Frankreich und Yuri Bashmet in Italien. Ausschnitte aus ihren aktuellen Shows wurden auf YouTube über 45 Millionen Mal angesehen. Insgesamt trat das Duo etwa vor einer halben Million Zuschauern, neben Rocklegenden wie den Simple Minds, Kim Wilde, Sinead O‘Conner, Live, Tears For Fears, 10CC, Midge Ure von Ultravox, Dennis De Young von Styx und Robin Gibb von den BeeGees auf. PROGRAMME In seiner Solo Show „Fasten Seat Belts“, musiziert er oft mit Special Guests Manaho Shimokawa und Kristina Suklar - zwei aussergewöhnlichen Künstlerinnen. Die CD zum Programm „Fasten Seat Belts“, mit Solo Violinstücken von Aleksey Igudesman ist 2016 auf Orlando Records erschienen. Die dazugehörigen Noten bei Universal Edition.

Zusammen mit der japanischen Tänzerin Manaho Shimokawa hat Igudesman ein Projekt namens MAD - Music And Dance - konzipiert, bei dem er die Grenzen von Bewegung und Msuik zu sprengen versucht.

Neben seinen Soloprojekten arbeitet Igudesman regelmäßig mit international rennomierten Orchestern, die von ihm erarbeitete Werke - wie etwa „The other seasons“, „Vienna and I“ und „Waltz of the World“ - zur Aufführung bringen.
Gemeinsam mit John Malkovich gastiert er auf der ganzen Welt mit seinem Programm „The Music Critic“, in welchem er die bösesten und herablassendsten Kritiken sowie bekanntesten Stücke der Musikgeschichte zusammengefasst hat. John Malkovich schlüpft in die Rolle des bösen Musikkritikers und der meint, die Musik von Beethoven, Chopin und Schumann sei u.a. „müde und trostlos“. 

Aleksey Igudesman spielt auf einer „Santo Serafin“ aus dem Jahre 1717, zur Verfügung gestellt von der Erste Bank und auf einem Bogen des renommierten Bogenmachers Benoit Roland.



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