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Gérard Caussé

© Dorothéa Marciak

Gérard Caussé

Gérard Caussé zählt zu den führenden Bratschenvirtuosen der Gegenwart. Er begann sein Studium in Toulouse und setzte seine Ausbildung am Pariser Konservatorium fort. Bereits während seines Studiums gewann er Erste Preise als Solobratschist und Kammermusiker.

Gérard Caussé gibt weltweit Solokonzerte und arbeitet regelmäßig mit führenden Orchestern und Dirigenten wie John Eliot Gardiner, Kent Nagano und Marc Minkowski zusammen. Als Kammermusiker trat er im Laufe seiner Karriere mit zahlreichen Ensembles, Musikerinnen und Musikern auf, darunter Gidon Kremer, Dmitry Sitkovetsky, Mischa Maisky, Michel Portal, Paul Meyer, François-René Duchâble, Renaud Capuçon, Frank Braley und Nicholas Angelich.

Er war Künstlerischer Leiter des Orchestre de Chambre National de Toulouse sowie Mitbegründer und Leiter der Camerata der Fundación Caja Duero in Salamanca. Einen großen Teil seiner Zeit widmet er der Ausbildung von jungen Musikern, u. a. in Meisterkursen in Verbier, Villecroze, Salzburg, Siena, Caracas und Lissabon.
Sein umfangreiches Repertoire umfasst Werke des Barock sowie von Mozart, Berlioz, Bruch, Bartók, Strawinsky, Schostakowitsch, Britten, Walton und Martinů. Als Gründungsmitglied und Solobratschist von Pierre Boulez’ Ensemble intercontemporain setzt er sich unermüdlich für die Erweiterung der Bratschenliteratur ein. Gérard Caussé hat zahlreiche Werke uraufgeführt, darunter Kompositionen von Henri Dutilleux, Philippe Hersant, Michaël Levinas, Pascal Dusapin, Hugues Dufourt, Betsy Jolas, Wolfgang Rihm und Gérard Pesson.

Seine Diskografie umfasst mehr als 60 vielfach ausgezeichnete Aufnahmen, u. a. von Blochs Werken für Bratsche und Orchester mit dem Orchestre de la Suisse Romande, der Suiten von Bach für Violoncello solo in der Transkription für Bratsche und der gesamten Kammermusik für Streicher und Klavier von Gabriel Fauré mit Renaud und Gautier Capuçon, Nicholas Angelich, Michel Dalberto und dem Quatuor Ébène.

Gérard Caussé spielt eine Bratsche von Gasparo da Salò aus dem Jahr 1560.

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