
Solistin / Solist
Rudolf Leopold
- Violoncello
Biografie
Rudolf Leopold gilt als einer der vielseitigsten Musiker Österreichs. Geboren 1954 in Wien studierte er an der Hochschule für Musik Cello, daneben Klavier und Komposition. Bald nach seinem Studienabschluss begann er dort Kammermusik zu unterrichten bis er 1990 Professor für Violoncello an der Kunstuniversität Graz wurde. Bekannt wurde Rudolf Leopold vor allem durch Kammermusik, zuerst mit dem Franz Schubert Quartett und danach mit dem Wiener Streichsextett, mit dem er die wichtigsten Werke für diese Besetzung bei EMI und Pan Classics einspielte und auch zahlreiche Bearbeitungen für dieses Ensemble schrieb. Als Solist spielte er zahlreiche Sonatenabende und mit Orchester ( 2008 Dvorak Konzert in der Berliner Philharmonie ), wobei er auch einige moderne Cellokonzerte uraufführte.
Mit der Aufführungspraxis barocker Musik hat sich Rudolf Leopold seit seiner Jugend beschäftigt, er wirkt bis heute in dem von Nikolaus Harnoncourt gegründeten Concentus Musicus als Solocellist mit. 2009 gründete er sein eigenes Barockensemble „Il Concerto Viennese“ , das 2013 seine Rekonstruktion von Bachs Markus-Passion erstmals in Innsbruck, Graz und beim Wiener „Osterklang“ zur Aufführung brachte.